Der Wanderweg fängt an der Ebene Pian di Nese an, die man entweder von San Giovanni del Pantano oder von Umbertide erreicht. Sie beginnt ansteigend durch ein weitgehend unbearbeitetes landwirtschaftliches Gebiet , das geprägt ist insbesondere durch Ginster, Zistrosen und Wacholder. An einigen Stellen weicht die Buschvegetation kleinen bewaldeten Bereichen. Von Anfang werden Sie die sanften Hügel und hohen Berge schätzen lernen beim Durchqueren der Gegend, mit dem Gipfel des Monte Acuto gegenüber, der Nordflanke des Monte Tezio dahinter, und linker Hand der gipfel des Fornace und der Berghügel Campana. Der rauhe und steinige Weg führt zu einer befestigten Sandstrasse. Jetzt rechts abbiegen in Richtung Umbertide zur Strasse in der Ebene, was durch ein Waldgebiet führt bis man zu einer Naturterrasse in der Località Galera gelangt. Hier befinden sich einige schöne Landhäuser, denen sich eine sehr beeindruckende Landschaft öffnet: zu sehen ist die landwirtschaftliche Ebene des Tibers in Umbertide, die Silhouetten der Umgebung und in der Ferne der Apennin.
Es geht links weiter auf einem Pfad, der auf halber Strecke den Osthang des Monte Acuto teilt. Hin und wieder trifft man auf schön restaurierte Häuser entlang des Weges. Es geht weiter bis zum Ende der Bebauungen am Montacuto, wo Sie gemäß den Hinweisschildern einen entsprechenden ansteigenden Weg nehmen, der zu einem dichten Wald mit verschiedenen Eichenarten, Hainbuchen und Eschen führt. Auf diesem Teil der Strecke sollten Sie auf die Beschilderung achten und dem Hauptweg folgen, der zeitweise kaum erkennbar und nur angedeutet ist. Man kommt dann zu einer Lichtung, wo einige Steine noch Zeugnis einer antiken Burg oder Festung sind. Wir empfehlen eine kurze Pause vor dem steilen Endspurt der Strecke, der zuerst durch Pinien führt und dann auf die Gipfelwiesen, die Sie zum Kreuz des Monte Acuto bringen. Sie treffen auf Viehweiden in der Nähe des Gipfels und Sie erreichen den Aussichtspunkt, der Ihnen einen 360 Grad-Blick über halb Umbrien bietet, mit einem besonders beeindruckenden Blick zum Apennin-Gebirge. Jetzt geht es wieder hinunter auf dem Perugino-Weg, einem steinigen gewundenen Pfad, wo man der Sonne ausgesetzt ist, der Sie aber zurück zum Ausgangspunkt bringt. Das letzte Stück ist der Weg, den Sie bereits am Beginn der Wanderung gegangen sind. Die Wegstrecke ist 11,260 km lang.